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Costa Rica - Reiseprogramm vom 29.1.-16.2.09 (19 Tage)

Höhepunkte

Einige Highlights aus dem Programm:
Fahrt mit einer Seilbahn durch die Baumkronen des Dschungels, River-Rafting auf einem Urwald Fluss, Vulkan-Biken, Biken an Traumstränden, Besuch einer Kaffee-Plantage.

Tag 1 (29.01.09)
Morgens Ankunft in San José. Transfer per Taxi zum Hotel. Die Plaza de la Cultura – der Hauptplatz mit Theater, Goldmuseum und den Strassenkünstlern ist gut zu erreichen. Empfehlenswert ist ein Besuch der Terrasse des Grand Hotel de Costa Rica und der Fussgängerzone. Während ein, zwei Tassen Kaffee oder Bierchen beobachtet man das Leben und Treiben in aller Ruhe und kann sich auf das Land und die Ticos (so nennen sich die Costa Ricaner) einstimmen. Das Museo de Oro - Goldmuseum (genau unter der Plaza de la cultura) stellt wunderschöne antike Gold-Arbeiten aus. Da sich die Kulturen der Majas und Azteken in diesen Breitengraden berührten, lassen sich nicht alle Arbeiten genau zuordnen. Dafür sind die Ausstellungsstücke umso vielfältiger. Ganz angenehm ist ein Bummel über den Mercado der „Artesanias“ (Handwerks-Produkte). Die Atmosphäre ist entspannt. Etwas anders geht’s im Mercado Central zu und her (am andern Ende der Fussgängerzone) – wer seine Wertsachen im Hotel gelassen hat, und gesundes Misstrauen walten lässt, kann sich hier durch die bunte Mischung des Angebotes wühlen. Wer sich ins Nachtleben stürzen möchte, hat in San José alle Möglichkeiten.

Tag 2 (30.01.09)
Wir verlassen die Hauptstadt mit dem Bus Richtung Osten und fahren nach Cartago. Die Stadt liegt am Fusse des Vulkans Irazu. Sie wurde bei Ausbrüchen des Vulkans schon mehrmals zerstört. Die weisse Basilika von Cartago ist eines der wenigen gut erhaltenen älteren Gebäude. Sie fasziniert durch die etwas eigenwillige Innenarchitektur. Ausserhalb der Stadt beginnt unsere erste Radtour. Sie führt in ein fruchtbares Tal mit hunderten von blühenden Korallenbäumen. Wir umradeln den Lago Cachi. Kaffeeplantagen – und passend dazu – Zuckerrohrfelder säumen unseren Weg. Über einen kurzen Pass gelangen wir an den Rio Reventazon und weiter bis nach Turrialba. Die orange blühenden Bäume bilden auch hier auffallende Farbtupfer in der Landschaft. Unsere einfache, sehr gemütliche Lodge liegt an aussichtsreicher Lage über dem Tal und bietet herzhafte Hausmannskost für hungrige Radler. Reis und schwarze Bohnen werden begleitet von Gemüse und schmackhaften Fleisch oder Fisch. (60 km)

Tag 3 (3.02.08)
Turrialba ist der Ausgangspunkt für spannende Riverraftings auf den verschiedenen Urwaldflüssen der Region. Erfahrene Raft-Guides lassen uns die üppig bewachsenen Schluchten des Rio Pacuare sicher durchpaddeln. Zwischen den Stromschnellen bleibt genügend Zeit, die bunte Tropenvegetation und die ersten Brüllaffen zu beobachten. Unterwegs wird ein überraschend vielfältiges Picknick serviert. In Siquirres ist der Wasser-Spass vorbei.

Für „Landratten“ empfiehlt sich der Besuch von Guayabo – der grössten archäologischen Stätte des Landes. Der Ort begeistert durch seine spezielle Atmosphäre mitten im Regenwald und die wenigen Ausgrabungen regen zu eigenen Phantasien an. Ein Teil des Weges kann per Bike zurückgelegt werden. Die Gruppe trifft sich in Siquirres wieder. Mit dem Bus fahren wir weiter an die Karibikküste, nach Cahuita, dem Ort mit der „jamaikanischsten Atmosphäre“ ausserhalb Jamaikas. Wir wohnen für zwei Nächte in einer Lodge, nicht weit vom Strand.

Tag 4 (1.02.09)
Bei der heutigen Biketour ist direkte Meersicht für alle inbegriffen. Zwischendurch führt unser Weg durch Bananenfelder und vorbei an bunten Häuschen und hohen Palmen. Zurück kehren wir durch den Nationalpark Cahuita. Wir durchwaten dabei den Rio Perezoso (Faultierbach) und kommen vorbei an felsigen Landzungen und schönen Sandstränden. In diesem Park wohnen Kapuziner- und Mantelbrüllaffen, Tukane, Grünflügelaras und eben, Faultiere. (50 km)

Click here to view a larger imageTag 5 (2.02.09)
Busfahrt in den Nationalpark Braulio Carillo – Eine Luftseilbahn schaukelt uns durch die Baumwipfel der Regenwaldriesen. Eine wirklich einmalige Perspektive. In jeder Gondel fährt ein Guide mit, der die Gäste auf die Besonderheiten aufmerksam macht. Obwohl das Gebiet voller Tiere und Vögel ist, ist es sehr schwierig, als Laie in diesem Dschungeldickicht etwas zu entdecken. Auf einem kurzen Rundgang werden uns Flora und Fauna dieses Urwaldes näher gebracht. Mit dem Bus fahren wir nach La Virgen am Sarapiqui-River. Hier wohnen wir in einer Lodge mit grossem Garten, Schmetterlingshaus und Froschpfad.

Tag 6 (03.02.09)
Die heutige Radtour könnte den Titel „Fruchtplatte“ tragen. Wir entdecken das Anbaugebiet eines weiteren beliebten Exportartikels von Costa Rica. Schön angelegte Ananasfelder säumen den Weg unserer morgendlichen Biketour. Um die bunte Fruchtplatte komplett zu machen, gibt’s dazwischen auch mal eine Papayaplantage, Bananensträucher und es liegen gelegentlich Kokosnüsse auf dem Bikepfad. Einen Fluss gilt es zu überqueren – wer Lust hat kann sich hier auch ein erfrischendes Bad gönnen. Mittagspause machen wir an einer unglaublich grünen, romantischen Lagune. Am Nachmittag erreichen wir eine schöne Lodge auf halber Höhe des Vulkan Poas. (40 km)

Tag 7 (04.02.09)
Früh morgens strampeln wir hoch zum Krater des Vulkans. Mit etwas Glück präsentiert sich dieser am Morgen nebelfrei und wir können den Kratersee bewundern. Eine rasante Abfahrt führt vorbei an Kaffeeplantagen und Erdbeerfeldern. An der Route nach La Fortuna liegt auch der berühmte Wasserfall „La Paz“. Den späten Nachmittag und den Abend verbringen wir in den Bädern von Tabacon. Durch diesen fantastischen tropischen Garten fliesst ein vom Vulkan Arenal erwärmter Fluss – in verschiedenen Pools und unter kleinen Wasserfällen entspannen wir unsere Muskeln. An klaren Abenden kann man die glühende Lava die Hänge des immer noch aktiven Vulkans hinunterfliessen sehen. Ganz in der Nähe von Tabacon werden wir übernachten – und vielleicht zwischendurch das Grollen des Vulkans hören. (45 km)

Click here to view a larger imageTag 8 (05.02.09)
Über den Staudamm des Arenalsees radeln wir auf der Nord- oder Südseite (je nach Bike-technischem Geschick und Vorlieben) um diesen landschaftlich sehr abwechslungsreichen See herum. Die Route auf der Südseite ist nicht asphaltiert, es ist ein Sand- und Lehmweg, es gilt auch mal einen Fluss zu durchqueren – dafür wird uns kaum ein Auto stören und wir können die herrlichen Ausblicke auf den Arenalsee und die Einblicke in den Regenwald geniessen. Unser Bus und die Radler, die etwas bessere Strassen bevorzugen, werden die Nordroute fahren. Hier wechselt die Landschaft bald von tropischem Regenwald zu offenerem Farmland. Man kommt vorbei an kleinen „Aussteiger-Gemeinden“ und durch das Dorf „Nuevo Arenal“ – das nach der Flutung des Tales entstanden ist. Gegen Abend treffen sich alle beim nächsten Übernachtungsort, erzählen von den Abenteuern des Tages und geniessen die tolle Aussicht auf den See und die angenehmen Gästezimmer. (45 km/70 km)

Tag 9 (06.02.09)
Nicht weit von unserer Lodge führt eine wenig befahrene Strasse Richtung Norden zwischen den Vulkanen Tenorio und Miravalles hindurch. Beeilen brauchen wir uns nicht, die beiden Vulkane schlafen eh – sie beschränken sich auf Fumarolen, heisse Quellen und brodelnde Schlammlöcher. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir die nächsten Lodge. Sie ist Teil eines Projektes einer Kooperative, zu welcher sich lokale Bauernfamilien zusammengeschlossen haben. In der Küche werden schmackhafte typische Gerichte aus den Produkten aus eigenem Anbau gezaubert. Die einfachen Gästezimmer bieten keinen grossen Luxus, dafür schöne Aussicht über das ganze Tal – bei guter Fernsicht bis zum Lago Nicaragua. 2 Nächte bleiben wir hier. (50 Km)Click here to view a larger image

Tag 10 (07.02.09)
Der Rio Celeste gilt unter Costa Rica Reisenden noch immer als Geheimtipp. Der Besuch des Nationalparks mit der üppigen Regenwaldvegetation und den faszinierend blauen Wasserfällen ist sicher eines der Highlights einer Costa Rica Reise. Dass der Rio Celeste so blau ist, glaubt man wohl erst, wenn man es selber gesehen hat. Wir nehmen uns Zeit für die Urwaldwanderung und ein erfrischendes Bad in einem dieser blauen Pools mit Wasserfall. Am Nachmittag sind wir zurück in unserer Lodge. Es besteht die Möglichkeit, die herrliche Umgebung zu Pferd zu erkunden – auch für Anfänger ein spannendes Abenteuer. Die Besichtigung eines Bauernbetriebes wird angeboten, die Wanderwege laden zur Entdeckungstour ein – oder – oder.

Tag 11 (08.02.09)
Mit dem ersten Tageslicht ziehen wir los und erkunden zusammen mit einem einheimischen Natur-Guide die nähere Umgebung. Ausgezeichnete Beobachtungsposten bieten die Hängebrücken, die teilweise auf Baumkronenhöhe die Wanderwege verbinden. Während unserer Weiterfahrt (per Bus) hinunter zur Panamericana wechselt das Landschaftsbild innerhalb kürzester Zeit von tropischem Grün zu trockenem Farmland. Viehherden und der imposante „Guanacastero“ Baum beherrschen die Szenerie. Und noch mal ein ganz anderes Bild bietet sich beim Sonnenuntergang, welchen wir bereits vom Palmenstrand am Pazifik aus geniessen werden. Den Pazifik erreichen wir natürlich auf dem Fahrrad. (40 km)

Tag 12 (09.02.09)
Wie Perlen an einer Kette reihen sich die palmengesäumten Strände aneinander. Auf und ab, mal über ein Flüsschen, mal kurz am Strand entlang, führt die Piste von Playa Carillo, über Punta Islita nach Playa Bejuco. Unterwegs begegnen wir sicher ein paar „Sabaneros“, die Costa Ricanische Form von Cowboys – gelegentlich trifft man ganze Familien zu Pferd. Wir machen eine längere Mittagsrast an einem der schönen Strände, lassen uns mit einem Picknick verwöhnen und radeln gemütlich weiter nach Playa San Miguel. Nach der eher kurzen Etappe können wir am Abend auch diesen Strand noch entdecken und geniessen. (40 km)

Tag 13 (10.02.09)
Mal führt die Piste dem Strand entlang, mal eher etwas landeinwärts. Es bieten sich immer wieder wunderbare Ausblicke – richtiges „Genussbiken“ – ein paar kürzere Steigungen erlauben auch wieder kleine Abfahrten. Für die Mittagsrast suchen wir uns einen Traumstrand aus – diesmal mit einer einfachen Strandkneipe. Irgendwann müssen wir leider auch von hier weiter radeln – Playa Teresa ist unser Ziel. Natürlich erwartet uns auch hier ein toller Sandstrand. Und für uns wird hier vorerst der letzte von diesen wunderbaren Sonnenuntergängen geboten, die man bei einer kühlen Cerveza oder einer leckeren Piña Colada geniesst. (55 km)

Click here to view a larger imageTag 14 (11.02.09)
Busfahrt über die Halbinsel Nicoya nach Paquera und Fähre nach Puntarenas. Hier beginnt unsere längste Busfahrt, die uns ins Hochland (auf fast 3000m.ü.M. führt). Die Strasse windet sich hoch hinauf zur Cordillera de Talamanca. Die Landschaft ändert mehrmals – Langeweile sollte daher keine aufkommen. In einem tief eingeschnittenen Seitental liegt, auf ca. 2400 m.ü.M., wunderbar im Nebelwald, die Trogon Lodge. Hier wohnen wir für zwei Nächte. Ein ziemlicher Temperaturunterschied gegenüber dem Morgen – wir werden am Abend unsere Pullover wieder mal auspacken müssen.

Tag 15 (12.02.09)
In den Morgenstunden besteht die grösste Chance, den Quetzal beobachten zu können. Auf Grund seiner fast 50 cm langen bunten Schwanzfedern ist er auch für Nicht-Ornithologen absolut sehenswert. Leider wurde er gerade wegen dieser schönen Federn seit jeher gejagt, obwohl er den Indianern als Göttervogel galt. Jedenfalls sind die Chancen in den Wäldern um San Gerardo de Dota sehr gut, ihm zu begegnen. Von der Lodge aus lassen sich Wanderungen unternehmen. Es besteht die Möglichkeit die Ufer des Rio Savegre vom Pferd aus zu erkunden – oder ganz einfach den schönen Garten der Lodge zu geniessen und die Seele baumeln zu lassen.

Tag 16 (13.02.09)
Kurze Busfahrt aus dem Savegre-Tal hinaus - und Start zur spektakulären Biketour, bei der wir 2000 Höhenmeter „vernichten“. Eine nicht ganz anspruchslose Geschichte, zumal der grössere Teil der Strecke nicht geteert ist. Somit ist die Aufmerksamkeit einerseits von der faszinierenden Landschaft, andererseits von der „anspruchsvollen“ Strasse beansprucht. Ausserdem warten zum Schluss der Tour einige knackige Hügelchen auf uns. Die Route führt durch tollste Landschaft – und verschiedenste Klima- und Vegetationsstufen. Nach einer letzten Flussüberquerung hat uns die Zivilisation wieder – und wir rollen aus, nach Quepos / Manuel Antonio, ans Meer. Und wenn die Zeit noch reicht, schwimmen wir in den Sonnenuntergang an der Playa Manuel Antonio (60 km)

Tag 17 (14.02.08)
Beach Life –Wir wohnen nur einen kurzen Spaziergang vom Strand entfernt. Es kommt schon mal vor, dass ein frecher Iguana (Leguan) oder ein Weisskopfäffchen einem unvorsichtigen Touristen den Rucksack durchwühlt, während dieser in den warmen Wellen rumplanscht. Manuel Antonio ist einer der „grösseren“ Strandorte des Landes. Das heisst, es gibt eine Auswahl an Restaurants und Hotels und ein gewisses Angebot an Strandaktivitäten. Vom Angebot eines Ferienortes am Mittelmeer oder an der Adria ist das alles aber weit entfernt.

Tag 18 (15.02.08)
Nachmittags Rückreise nach San Jose – oder individuelles Verlängerungsprogramm (ca. 4 Std.)

Tag 19 (16.02.08)
Transfer per Taxi zum Flughafen und Abflug nach Deutschland. Für die Abflugtaxe sind 25 US$ pro Person in bar vorzusehen, welche vor dem Check-in an einem separaten Schalter zu bezahlen sind.

HASTA MUY PRONTO EN COSTA RICA!


Im Preis inbegriffen:
Alle Fahrten und Transfers im Kleinbus
Fahrradtransport und ständiges Backup
Unterkünfte wie oben angegeben
Sämtliche Verpflegung
Alle Eintrittsgelder
Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht im Preis inbegriffen:
 Sämtliche Flüge
 Trinkgelder
 Ausgaben persönlicher Art


Preis im Doppelzimmer: € 2850.00

Einzelzimmerzuschlag: € 490.00

Leih Mountainbike: € 250.00

Flugpreis mit Condor von Frankfurt/Main bis San Jose, ca € 890 inklusive Steuern


Ihnen gefallen unsere festen Abreisetermine nicht? Kein Problem! Kontaktieren Sie uns und wir stellen Ihnen gerne eine einzigartige Reise für Individualreisende und kleinen Gruppen zusammen.


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